Tante-Helene-Lädle in den Sommerferien geöffnet
Dem Förderverein Freilichtmuseum Beuren e.V. ist es gelungen, für das Museumslädle in den Sommerferien verlängerte Öffnungszeiten auf die Beine zu stellen. Normalerweise immer an Sonn-und Feiertagen geöffnet, hält das beliebte "Tante-Helene-Lädle" in den Sommerferien an allen sechs Öffnungstagen des Museums auch die Ladentüre geöffnet.

- Tante-Helene-Lädle im Freilichtmuseum Beuren, Foto: Freilichtmuseum Beuren
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten ab Donnerstag dem 29. Juli, bis Sonntag, dem 12. September, jeweils von Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr (sonntags ab 11 Uhr) im Lädle.
Dem Charme des Kolonialwarenladens von Helene Schach aus dem Jahr 1929 kann sich kaum jemand entziehen. Seit 1997 betreiben zur Freude von Jung und Alt Mitglieder des Fördervereins Freilichtmuseum Beuren das Lädle im Museumsdorf. Mehr als 500 Artikel werden in dem 80 Jahre alten Mobiliar angeboten. Nur die Kasse des Lädles ist inzwischen neueren Datums. Zum ersten Mal eröffnete 1929 Albert Schach, Vater von Helene Schach, einst den Kolonialwarenladen in Nürtingen in der Werastraße. Zwei große Schaufenster boten seinerzeit Platz um Ware zu präsentieren. Ein Emailschild „Albert Schach Colonialwaren“ war an der Fassade angebracht und an der Ladentür der Hinweis „Das Mitbringen von Hunden ist polizeilich verboten“. Als Kolonialwaren wurden ursprünglich Lebensmittel wie Reis, Zucker, Kakao, Gewürze und Tee bezeichnet, die in überseeischen Kolonien produziert und nach Deutschland importiert wurden. Heute freut sich das ehrenamtliche Lädlesteam im Freilichtmuseum auf Kundinnen und Kunden, die kommen, staunen und sagen: „Dass es so etwas noch gibt, hier kann man wirklich noch einkaufen?“ Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Arbeit des Freilichtmuseums zu Gute.
(Landkreis Esslingen)












